Bettenkrise in Belem: Von den 50.000 erwarteten Gästen der Weltklimakonferenz, haben immer noch 14.000 kein Bett, von dem aus sie ganzen Tag die Livestreams der Konferenz mitverfolgen und daneben Mails abarbeiten könnten. Zwar sollen nun alle verfügbare Kreuzfahrtschiffe der Welt, also rund 310, herangeschafft werden, doch Brasiliens Präsident Lula sieht die Krise noch nicht gelöst: “Damit sind immer noch 13.690 Menschen ohne Bett. Es gibt einfach nicht genügend Kreuzfahrtschiffe.”
COP-Präsident Correa do Lago versucht unterdessen zu beruhigen: “Wir haben nun auch viele Privatjachten, ja ganze Flotten an Privatjachten von Multimilliardären aus aller Welt angefordert. Die wollen dafür nicht einmal Geld, nur Einfluss! Das ist ein Deal, den man nicht ablehnen kann!” Abgesehen davon, habe man die gut 400 Prominenten, die ohnehin nur für Social Media Content anreisen würden, gebeten, mit ihren Privatjets einfach für ein paar Tage in der Luft über dem Amazonas zu kreisen. “Es wird gerade eine Timetable ausgearbeitet, damit jeder für 1-2 Stunden landen kann um seine Selfies zu machen und notfalls eine Keynote zu geben,” erklärt ein COP-Berater.
Schließlich gesteht einer der Organisatoren jedoch ein, dass die Vorbereitungen nicht ideal laufen: “Dafür haben wir aber schon mit den Planungen für nächstes Jahr begonnen, da wird die Konferenz in einem angesagten Pfarrheim in Niederösterreich stattfinden. Für die knapp 100% der Gäste, die in dem Ort keinen Platz haben werden, bereiten wir gerade neue Raumstationen vor, in denen die Gäste während der Konferenz übernachten können.”